Geschrieben von: Tomas Renner-Jones
Gerade erschienen ist das Werk "Enzyklopädie Migration in Europa vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart" von Klaus J. Bade, Pieter C. Emmer, Leo Lucassen und Jochen Oltmer. Das Werk ist ein hervorragendes Nachschlagewerk zu Migrationsbewegungen innerhalb Europas in den letzten Jahrhunderten.
Geschrieben von: Dr. Dienelt
Ist das Kopftuch obligatorisch für Musliminnen? Zu dieser auch hier immer wieder aufflammenden Debatte ein interessantes Zitat von Jussuf El-Karadawi, der sich im vergangenen November mit der Anfrage beschäftigte, ob Palästinenserinnen, die ein Selbstmordattentat verüben wollen, gegen die islamischen Bekleidungsregeln verstoßen dürfen.
Geschrieben von: Dr. Dienelt
Die Diskussionen um das „Raumverbot“ für muttersprachlichen Unterricht in Rastatt nehmen kein Ende. Einheitlich berichten heute die türkischen Zeitungen über die Landtagsdebatte über den muttersprachlichen Zusatzunterricht für Kinder ausländischer Eltern. Dabei seien sich die Redner im Landtag nahezu einig gewesen, dass der muttersprachliche Zusatzunterricht der Integration diene und förderungswürdig sei. Nur Ulrich Goll (FDP), Justizminister und Integrationsbeauftragter der baden-württembergischen Landesregierung wollte die 1,3 Millionen Euro, die das Land für muttersprachlichen Unterricht zur Verfügung stellt, gestrichen wissen. „Eine Ohrfeige vom Landtag“ titelt dabei die MILLIYET, die hinzufügt, dass Goll seine Antwort erhalten habe. Die HÜRRIYET zitiert dagegen Ministerpräsident Oettinger, der meinte, das Rastatt den Unterricht ohne vorherige Absprache mit der Landesregierung gestrichen habe.
Geschrieben von: Dr. Dienelt
Mit verschiedenen Aktionen startet heute die Integrationskampagne des Massenblattes SABAH, wie sie heute auf ihrer Titelseite informiert. Zur Vorstellung der Kampagne wurde sie dabei gestern in ihrer Europa-Zentrale von der Bundesintegrationsbeauftragten Maria Böhmer besucht, die die Schirmherrschaft der Kampagne übernimmt. So will die Zeitung ab heute zweimal die Woche einen „Sprachkurs für türkische Hausfrauen“ anbieten. Der Sprachkurs soll in Zusammenarbeit mit der Deutschen Welle laufen. Zudem seien mit der Frankfurter Rundschau und dem Wiesbadener Kurier Redakteursaustausche geplant und als dritte Aktion werde sie in verschiedenen Zeitungen lokale türkischsprachige Beilagen herausgeben.
Geschrieben von: Dr. Dienelt
Der Bayerische Verfassungsgerichtshof in München will sein Urteil zum Kopftuch-Verbot für muslimische Lehrerinnen an Bayerns Schulen am 15. Januar 2007 bekannt geben. Das haben die Richter nach der mündlichen Verhandlung zu einer Popularklage gegen das entsprechende Gesetz mitgeteilt. Die Islamische Religionsgemeinschaft in Berlin hatte die Klage eingereicht. Sie sieht durch die Vorschriften die Religionsfreiheit der Muslime massiv beeinträchtigt.
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