Integration Die Diskussionen um die Rede Benedikt XVI. haben in den türkischen Medien noch nicht nachgelassen. Die islamistischen MILLI GAZETE und VAKIT fordern eine „richtige“ Entschuldigung und sehen wie die vom ehemaligen Innenminister Schily in Deutschland verbotene VAKIT betont, den Papst als „Quelle der Spannungen“. „Entschuldigung dritten Grades“ nennt die HÜRRIYET die gestrigen Aussagen des Papstes und wertet das „Bedauern um das Missverständnis“ als eine halbherzige Entschuldigung, wobei sie darauf aufmerksam macht, dass der Papst trotz allem seine für Ende November in die Türkei antreten werde. In mäßigen Worten aber energisch fordern auch Kommentatoren der liberalen Zeitungen wie MILLIYET eine „aufrichtige“ Entschuldigung.
Map24.com, Deutschlands reichweitenstärkstes Portal für lokale Suche und Routenplanung, ist ab sofort auch in türkischer Sprache und mit detailreichem Kartenmaterial für Deutschland und die die Türkei verfügbar: http://www.tr.map24.com/. Mapsolute, die Betreiberin von Map24, erwartet von der Aktion eine starke Reichweitensteigerung und damit einhergehende Umsatzzuwächse, insbesondere im Bereich „Online Advertising“.
Das Team der Ukraine, das im Nationenpreis den vierten Platz belegt hat, wurde vom vermögenden ukrainischen Kaufmann Aleksander Onischenko zusammengeholt. Der von Paul Schockemöhle beratene geschäftmann bevorzugt dabe Reiter und Reiterinnnen, die in Deutschland, Belgien, Brasilien oder anderen Ländern „nur“ auf Rang fünf rangieren und deshalb nicht in den Kader ihres Heimatlandes aufgenommen werden. Da diese Länder sehr gute Reiter ausbilden, bekommt er so immer noch ein Weltklasse-Team.
Der gestern stattfindende Integrationsgipfel dominiert erneut die Berichterstattung der in Deutschland erscheinenden türkischen Zeitungen. In einem deutlich ironischen Tonfall macht die SABAH dabei auf die neusten Aussagen der Integrationsbeauftragten Maria Böhmer aufmerksam, die mit ihrer Forderung der Pflicht der Erlernung der Nationalhymne und des Schwurs auf die Verfassung bei Einbürgerungen von der Zeitung nur Spott erntet.
Drei Tage nach der Attacke von Zinedine Zidane im WM-Finale hat der italienische Verteidiger Marco Materazzi erstmals eine Provokation des französischen Superstars zugegeben. Details nannte er nicht, sollte sich jedoch herausstellen, dass er sich dabei rassistisch geäußert hat, ist die Aberkennung des WM-Titels nach Artikel 55, Absatz 4 des Fifa-Disziplinarreglements möglich.