Am 23. und 24. Juni 2008 veranstaltet die Evangelischen Akademie zu Berlin gemeinsam mit dem Amt des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen, Menschenrechtsorganisationen, Richter- und Anwaltsvereinigungen und Wohlfahrtsverbänden das Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz. Zum 60. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und anlässlich des Weltflüchtlingstages soll es dieses Jahr um den Stand der Entwicklung des Flüchtlingsschutzes auf europäischer Ebene gehen.
Die erste Phase der Harmonisierung des Asylrechts ist abgeschlossen. Nun steht die Angleichung des Verfahrens in den EU-Mitgliedstaaten an. Auf dem Weg zu einem europäischen Asylrecht wollen wir innehalten und die erste Phase einer Überprüfung unterziehen.
Zentrale Bedeutung für einen wirksamen, europaweiten Flüchtlingsschutz kommt der umfassenden Umsetzung der Qualifikationsrichtlinie in den Mitgliedstaaten zu sowie der Frage, unter welchen Umständen Asylsuchenden Zugang zum Verfahren eröffnet wird. Die Geltung der Menschenrechte auf hoher See wird beleuchtet. Außerdem wird das Konzept eines Resettlementprogramms vorgestellt und diskutiert.
Der zweite Tag widmet sich der aktuellen Frage, in welchem Umfang Flüchtlinge aus dem Irak in Deutschland Aufnahme finden können. Das Treffen endet mit einem Ausblick auf die kommenden Entwicklungen auf europäischer Ebene: In wie weit sind Angleichungen des Verfahrens möglich und wünschenswert?
Das 8. Berliner Symposium soll dem fachlichen Austausch zwischen allen Beteiligten im Flüchtlingsschutz dienen. Dazu werden Vertreter von Ministerien, Behörden, Gerichten und Nichtregierungsorganisationen sowie ehrenamtliche Unterstützer von Flüchtlingen zu Begegnungen und Diskussionen eingeladen.
Einzelheiten zum Programm können dem Veranstaltungskalender entnommen werden.
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