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Statistik: 1.468 Asylanträge im März 2007

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Im März 2007 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 1.468 Asylerstanträge gestellt. Damit ist die Zahl der Asylbewerber im Vergleich zum Vormonat um 169 Personen (13,0 Prozent) gestiegen. Die Grundtendenz sinkender Asylanträge bleibt jedoch erhalten. Gegenüber dem Vorjahresmonat März 2006 ging die Zahl der Asylbewerber um 672 Personen (-31,4 Prozent) zurück. Von Januar bis März 2007 ist die Anzahl der Asylanträge im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 1.470 (-24,5 Prozent) gesunken.

Die Zahlen im Einzelnen: I.     Aktueller Monat Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben im März 2007 1.468 Personen (Vormonat 1.299 Personen) Asyl beantragt. Damit ist die Zahl der Asylbewerber gegenüber dem Vormonat um 169 (13,0 Prozent) gestiegen. Gegenüber dem Vergleichsmonat im Vorjahr (März 2006: 2.140 Personen) hat sich die Zahl der Asylbewerber im März 2007 um 672 (-31,4 Prozent) verringert. 
 
Hauptherkunftsländer im März 2007 waren:

Zum Vergleich
Nr. Land
Personen
Januar
Personen
Februar
Personen
März
1.
Irak
159
109
175
2.
Serbien
243
155
149
3.
Türkei
122
130
132
4.
Russische Föderation
88
52
70
5.
Vietnam
85
73
65
6.
Syrien
66
36
56
7.
Libanon
67
63
55
8.
Indien
45
43
50
9.
Iran
51
48
45
10.
Nigeria
42
32
40
 
Im März 2007 wurden neben den 1.468 Erstanträgen 581 Folgeanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gestellt. Im März 2007 hat das Bundesamt über die Anträge von 2.342 Personen (Vormonat: 2.353) entschieden. Als Asylberechtigte anerkannt wurden 10 Personen (0,4 Prozent). Abschiebungsschutz nach § 60 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes erhielten 195 Personen (8,3 Prozent). Abgelehnt wurden die Anträge von 1.284 Personen (54,8 Prozent). Anderweitig erledigt (z.B. durch Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 804 Personen (34,4 Prozent). Bei 49 Personen (2,1 Prozent) hat das Bundesamt im März 2007 Abschiebungshindernisse im Sinne von § 60 Abs. 2, 3, 5 und 7 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt. II.   Laufendes Jahr Für den Zeitraum Januar bis März 2007 ergeben sich folgende Zahlen: In der Zeit von Januar bis März 2007 haben insgesamt 4.529 Personen in Deutschland Asyl beantragt. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr (5.999 Personen) bedeutet dies einen Rückgang um 1.470 Personen (-24,5 Prozent). Die Hauptherkunftsländer in der Zeit von Januar bis März 2007 :
Nr. Land Personen
1.
Serbien  
564
2.
Irak  
464
3.
Türkei  
398
4.
Vietnam  
225
5.
Russ. Föderation  
216
6.
Libanon  
181
7.
Syrien  
164
8.
Iran  
148
9.
Indien  
138
10.
Nigeria  
116
Im Zeitraum von Januar bis März 2007 wurden neben den 4.529 Erstanträgen 1.940  Folgeanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gestellt. Im Zeitraum von Januar bis März 2007 hat das Bundesamt 7.288 Entscheidungen (Vorjahr: 9.256) getroffen. 52 Personen (0,7 Prozent) wurden als Asylberechtigte anerkannt. 484 Personen (6,6 Prozent) erhielten Abschiebungsschutz nach § 60 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes. 4.110 Asylanträge (56,4 Prozent) wurden abgelehnt. 2.478 Anträge (34,0 Prozent) wurden anderweitig erledigt. Bei 164 Personen (2,3 Prozent) hat das Bundesamt in der Zeit von Januar bis März 2007 Abschiebungshindernisse im Sinne von § 60 Abs. 2, 3, 5 und 7 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt. Die Zahl der Personen, über deren Anträge noch nicht entschieden wurde, betrug Ende März 2007 8.287, darunter 5.926 Erstanträge und 2.361 Folgeanträge (Vormonat: 8.447 anhängige Verfahren, davon 6.026 Erst- und 2.421 Folgeanträge).
 
Quelle: Bundesministerium des Innnern