Migrationsrecht.net - Das Fachportal zum Ausländerrecht



Rütli Schule Berlin: Kinder, Jugendliche und Schüler aus Familien mit Migrationshintergrund

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Welche Familien haben im Europa des 20. Jahrhundert nicht einen Migrationshintergrund?

Familien, Kinder und Jugendliche, wandern von Ost nach West, von Süd nach Nord. Schlesier, Egerländer und Sudeten kamen nach dem Krieg in die Bundesrepublik Deutschland; später Gastarbeiter aus Italien, der Türkei und der ganzen Welt; nach Öffnung der Grenzen nach Osteuropa konnten viele Deutsche Aussiedler zurück in ihre Heimat. Ostdeutsche, Polen und viele andere Europäer sind gezwungen mit ihren Familien und Kindern die Heimat zu verlassen, da es in ihren Regionen keine Arbeit gibt und so ein Leben nicht mehr möglich ist.

Bei den Geschehnissen in der Berliner Rütli-Schule oder der Schule im Wedding in der die Schulordnung das Sprechen der Deutschen Sprache auf dem Pausenhof gebietet, reden Presse und Experten von ?Migranten?, andere vorsichtig von ?Kindern und Familien mit Migrationshintergrund?. Das Wörterbuch der Microsoft Software Word (Windows XP) kennt weder ?Migranten? noch ?Migrationshintergrund?.

 

Türkei Deutschland, Doppelpass, Fußball-WM 2006 - Die Welt zu Gast bei Freunden - Fifa

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Die Welt zu Gast bei Freunden: Türkei darf nicht an der Fußball-WM 2006 in Detuschland teilnehmen - zu wenig Doppelpass?

Trauer und verletzter Nationalstolz befielin Deutschland lebende Türken und türkischstämmige Deutschen mit oder ohne doppelten Pass. Das Fußball-Nationalteam der Türkei scheiterte gestern in einem dramatischen Duell auf dem Weg zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 nach Deutschland an der Schweiz. Übergriffe auf Zuschauer machten einen schlechten Eindruck.

Nachruf Professor Dr. Günter Renner, Ausländer und Zuwanderung in Deutschland, Beck, Nomos, ZAR, Hai

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Zum Tode von Günter Renner +, Nachruf von Kay Hailbronner und Jürgen Haberland

Am 19. August 2005 wurde Günter Renner plötzlich im Alter von 66 Jahren und unerwartet aus seinem Leben gerissen, das von Arbeitsfreude und rastloser Tätigkeit geprägt war. Die Nachricht von seinem Tod hat alle erschüttert, die ihn kannten und die mit ihm - vielfach über Jahrzehnte - gut zusammengearbeitet haben.

Günter Renner war Schlesier. Er wurde am 25. April 1939 in dem kleinen niederschlesischen Ort Schmottseiffen im Kreis Löwenberg (Niederschlesien) als Sohn der Schumachermeisters Josef Renner und dessen Frau Franziska geboren. Schmottseiffen, das heute Plawna heißt, hatte damals rd. 1.800 Einwohner. Schon im Kindesalter wurde Günter Renner das Opfer von Krieg und Vertreibung. Er fand eine neue Heimat in Hessen und erlebte schon früh, was es bedeutet, sich in einer anfänglich fremden Umgebung zurechtfinden und behaupten zu müssen. Er besuchte die Melanchtonschule im Steinatal und legte 1959 sein Abitur an der Augustinerschule in Friedberg ab. Er leistete danach einen auf 18 Monate verlängerten Wehrdienst und studierte anschließend Rechtswissenschaften in Frankfurt und in Berlin.

Nachruf Prof. Dr. Günter Renner, Ausländerund Zuwanderung in Deutschland, Klaus J. Bade

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Nachruf Prof. Dr. Günter Renner (24.4.1939 ? 19.08.2005)

Am 27. Oktober 2005 wollte Prof. Dr. Günter Renner an unserem Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück mit einem Vortrag zum Thema ?Das Zuwanderungsgesetz ? Ende des deutschen Ausländerrechts?? den Auftakt zu einer Vortragsreihe im Wintersemester geben, die sich mit Ausländerrecht und dem neuen Zuwanderungsgesetz beschäftigen sollte. Wir waren auf diesen kritischen Auftakt unserer Vortragsreihe sehr gespannt. Es hat nicht sollen sein: Abrupt wurde Günter Renner am 19. August 2005 aus einem engagierten und schaffensreichen Leben abberufen, in dessen Mittelpunkt zuletzt besonders der weite Themenbereich stand, der immer häufiger in seinem Sinne unter dem Oberbegriff ?Migrationsrecht? zusammengefaßt wird.

Türken, Unionsbürger, Beitritt, Türkei, EU, Assoziierungsabkommen

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Sind Türken schon vor dem Beitritt der Türkei Unionsbürger?


Die in gewissen Zeitabständen wiederkehrenden bruchstückartigen öffentlichen Erörterungen des EU-Beitritts der Türkei, zuletzt im Hinblick auf die Anerkennung des neuen EU-Staats Zyperns durch die Türkei, lassen meist die historische Entwicklung des Beitrittsprozesses und den Rechtsstatus der in Europa lebenden türkischen Arbeitnehmer und ihrer Familien außer Acht. Das Assoziierungsabkommen der EWG und der Türkei wurde 1963 geschlossen, aus verschiedenen Gründen aber nicht eingehalten. Gleichwohl wurde mit der schrittweisen Herstellung der Freizügigkeit begonnen. Die maßgeblichen Regeln legte der Assoziationsrat im Jahre 1980 fest (Beschluss Nr. 1/80 ? ARB 1/80).




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