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§ 9 [Einbürgerung von Ehegatten]

Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG)

Zuletzt geändert durch Gesetz v. 30.07.2004 (BGBl. I S. 1950). Inkrafttreten: 01.01. 2005.

(1) Ehegatten oder Lebenspartner Deutscher sollen unter den Voraussetzungen des § 8 eingebürgert werden, wenn

  1. sie ihre bisherige Staatsangehörigkeit verlieren oder aufgeben oder ein Grund für die Aufnahme von Mehrstaatigkeit nach Maßgabe von § 12 vorliegt und
  2. gewährleistet ist, dass sie sich in die deutschen Lebensverhältnisse einordnen,

es sei denn, dass sie nicht über ausreichende Kennt­nisse der deutschen Sprache verfügen (§ 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 und Abs. 4) und keinen Aus­nahmegrund nach § 10 Abs. 6 erfüllen.

(2) Die Regelung des Absatzes 1 gilt auch, wenn die Einbürgerung bis zum Ablauf eines Jahres nach dem Tode des deutschen Ehegatten oder nach Rechtskraft des die Ehe auflösenden Urteils beantragt wird und dem Antragsteller die Sorge für die Person eines Kindes aus der Ehe zusteht, das bereits die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.

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Es sind keine Dokumente zu diesem Paragraphen hinterlegt bzw. veröffentlicht.

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