Migrationsrecht.net - Informationsportal zum Ausländerrecht

Das Portal Migrationsrecht.net bietet Juristen, Rechtsanwälten, Journalisten und auch Rechtssuchenden mit seinem Experten-Netzwerk umfangreiche Informationen sowie aktuelle News aus dem gesamten Bereich des europäischen und deutschen Migrationsrechts. Zu vielen Themengebieten des Ausländerrechts stehen Texte, Abhandlungen, Gesetze und Verordnungen sowie E-Books zur Verfügung.

Migrationsrecht.net bietet als neuen Service Online-Seminare zum Aufenthaltsrecht an, die Fachanwälten die Möglichkeit bieten, die notwendigen Fortbildungsstunden nachweisen zu können. Natürlich steht dieser Service auch Behörden zur Verfügung.

Sie können bereits heute folgende Online-Seminare über unseren Kontakt buchen:

  1. Beschleunigtes Fachkräfteverfahren - Grenzen und Möglichkeiten (Zeitdauer: 1 Stunde, Kosten 79,00 €)
  2. Ausbildungsduldung – Hinweise zur rechtssicheren Anwendung (Zeitdauer: 1 Stunde 45 Minuten, Kosten: 99,00 €)
  3. Duldung für Personen mit ungeklärter Identität – Hinweise zur rechtssicheren Anwendung (Zeitdauer: 1 Stunde 45 Minuten, Kosten: 99,00 €)
  4. Beschäftigungsduldung – Hinweise zur rechtssicheren Anwendung (1 Stunde, Kosten 79,00 €)
  5. Familienangehörige und Unterhalt im Freizügigkeitsrecht (Zeitdauer: 45 Minuten, Kosten: 49,00 €)
  6. Brexit (Zeitdauer: 45 Minuten, Kosten: 49,00 €)
  7. Typische Fehler bei Anwendung des Freizügigkeitsgesetzes/EU vermeiden (35 Minuten, kostenfrei –keine Bescheinigung nach § 15 Abs. 4 FAO)

Der Gerichtshof der EU hat mit Urteil vom 3. September 2020 in den verbundenen Rechtssachen C‑503/19 und C‑592/19 entschieden, dass einem Drittstaatsangehörigen die Rechtsstellung eines langfristig Aufenthaltsberechtigten aus Gründen der öffentlichen Ordnung nach Art. 6 Abs. 1 der Richtlinie 2003/109 nicht allein deshalb automatisch verweigert werden kann, weil gegen ihn eine beliebige strafrechtliche Verurteilung ergangen ist.

Ausweislich einer aktuellen Presseerklärung des Bundesverwaltungsgerichts hat der 1. Senat mit Urteil vom 20. August 2020 (BVerwG 1 C 28.19) entschieden, dass die Zustellungsfiktion des § 10 Abs. 2 Satz 2 Asylgesetz (AsylG), nach der ein Asylbewerber Zustellversuche des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bundesamt) unter der letzten bekannten Anschrift auch dann gegen sich gelten lassen muss, wenn diese dem Bundesamt nicht vom Ausländer selbst, sondern durch eine öffentliche Stelle mitgeteilt worden ist, im Einklang mit dem Unionsrecht steht.

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