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Nur zwölf Prozent der Schüler mit Migrationshintergrund an Gymnasien

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Entsetzt berichtet die liberale MILLIYET über Zahlen des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden, wonach im vergangenen Jahr von den ausländischen Schülern in Deutschland nur zwölf Prozent ein Gymnasium besucht haben. Von den deutschen Schülern lernten dagegen etwa 28 Prozent an Gymnasien. Von den Schülern mit Migrationshintergrund besuchten etwa 20 Prozent eine Hauptschule. Bei deutschen Schülern lag der Anteil der Hauptschüler dagegen nur bei neun Prozent. Insgesamt gab es im vergangenen Schuljahr rund 900.000 Schüler mit ausländischer Staatsangehörigkeit, womit der Ausländeranteil bei 9,6 Prozent lag. Ferner macht die Zeitung darauf aufmerksam, dass die Mehrsprachigkeit von Migrantenkindern nach Ansicht einer Sprachexpertin mehr anerkannt werden sollte. „Es ist schade, dass nur verlangt wird, die deutsche Sprache sprechen zu können, anstatt die Chancen der Zweisprachigkeit zu erkennen und zu fördern“, so die Präsidentin des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (dbl), Monika Rausch.




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