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Justizminister Goll fordert Mittelkürzung für muttersprachlichen Unterricht

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Die Diskussionen um das „Raumverbot“ für muttersprachlichen Unterricht in Rastatt nehmen kein Ende. Einheitlich berichten heute die türkischen Zeitungen über die Landtagsdebatte über den muttersprachlichen Zusatzunterricht für Kinder ausländischer Eltern. Dabei seien sich die Redner im Landtag nahezu einig gewesen, dass der muttersprachliche Zusatzunterricht der Integration diene und förderungswürdig sei. Nur Ulrich Goll (FDP), Justizminister und Integrationsbeauftragter der baden-württembergischen Landesregierung wollte die 1,3 Millionen Euro, die das Land für muttersprachlichen Unterricht zur Verfügung stellt, gestrichen wissen. „Eine Ohrfeige vom Landtag“ titelt dabei die MILLIYET, die hinzufügt, dass Goll seine Antwort erhalten habe. Die HÜRRIYET zitiert dagegen Ministerpräsident Oettinger, der meinte, das Rastatt den Unterricht ohne vorherige Absprache mit der Landesregierung gestrichen habe.

Quelle: Deutsch-Türkische Medienagentur
Ali Yumuşak
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