Handbuch zu den europarechtlichen Grundlagen im Bereich Asyl, Grenzen und Migration der Europäischen Grundrechteagentur 2013

Dieses Handbuch bietet einen Überblick über das geltende Recht im Zusammenhang mit Asyl, Grenzmanagement und Einwanderung und umfasst sowohl das Recht der Europäischen Union als auch die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK). Im Handbuch wird die Situation derjenigen Ausländer untersucht, die in der EU in der Regel als Drittstaatsangehörige bezeichnet werden.

Visa Policy of Member States and the EU towards Turkish Nationals after Soysal by Kees Groenendijk and Elspeth Guild (2012)

Masterarbeit von Jana Görner im Studiengang Master of Arts in European Studies mit dem Thema: Status und Anwendung des Assoziationsrechts mit der Türkei im europäischen Rechtsrahmen. Stand: Wintersemester 2011/2012

Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages über die Vereinbarkeit von Asylanhörungen mittels Videokonferenztechnik mit den Bestimmungen des Asylverfahrensgesetzes vom 28.11.2011.

AB ile Türkiye arasındaki ortaklık hukukundaki "standstill" hükmünün uygulama alanları ve etkileri

Ausarbeitung von Regierungsdirektorin Dr. Birgit Schröder, Daniel Höhmann, Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages vom 21.06.2011 - WD 3 – 3000 - 188/11 -.

25 Jahre Schengen: Der Schengen-Acquis als integraler Bestandteil des Europarechts - Bedeutung und Auswirkung auf die Einreise- und Aufenthaltsrechte

Vortragsskript von Herrn Prof. Dr. Kraft zum Streitgegenstand im Ausländerecht und den Auswirkungen des Trennungsprinzip.

Stand: November 2010

Vortragsskript von Herrn Prof. Dr. Kraft zum maßgeblichen Zeitpunkt im Ausländerrecht.

Stand: November 2010

Beitrag zur Umsetzung der Richtlinie 2008/115/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 16.12.2008 über gemeinsame Normen und Verfahren in den Mitgliedstaaten zur Rückführung illegal aufhältiger Drittstaatsangehöriger (ABlEU L 348/98 vom 24.12.2008) - RüFü-RL.

Der Beitrag gibt einen kommentierten Überblick zu der erfolgten nationalen Umsetzung (BGBl. I Nr. 59 vom 25.11.2006, S. 2258 unter Berücksichtigung einer ersten Einschätzung des Urteils des EuGH in der Rs. "El Dridi" - C-61/11 - vom 28.04.2011).

Die wesentlichen Änderungen sind synoptisch im Volltext dargestellt.

 

BGBL. I Nr. 59:

icon 2. Richtlinienumsetzungsgesetz - BGBl. I Nr. 59 vom 25.11.2011 (139.91 kB 2011-11-25 14:16:25)

 

Zum Richtlinientext:

icon Richtlinien Gesamtdokument für Mitglieder (4.84 MB 2010-03-15 22:57:41)

 

Zu den Vorläufigen Anwendungshinweise des BMI:

icon VAH-BMI zur Verfristung der Rückführungsrichtlinie (58.75 kB 2011-01-07 23:18:41)

 

Zur Bundesratsfassung (Drucks. 210/11 vom 15.04.2011):

icon Entwurf des 2. Richtlinienumsetzungsgesetzes von April 2011 (772.72 kB 2011-04-30 19:11:14)

 

EuGH - El Dridi:

 EuGH - Rs. C-61/11 - "El Dridi" vom 28.04.2011

 

EuGH - Achughbabian:

icon EuGH - Rs. C-329/11 - „ Achughbabian“ vom 06.12.2011

 

EuGU - Sagor:

iconEuGH - Rs. C-430/11 - "Sagor" vom 06.12.2012

Stand: 17.03.2013

Die Kommentierung bezieht sich derzeit auf folgende Entscheidungen:

  • OVG Lüneburg, Beschluss vom 20.02.2007 - 11 ME 386/06 -
  • VGH München, Beschluss vom 10.06.2009 - 19 C 09.1178 -
  • OVG Bremen, Beschluss vom 18.03.2010 - 1 B 45/10 -

Der Beitrag beschäftigt sich mit den rechtlichen Auswirkungen des  Assoziierungsabkommens (Ankara-Abkommen) vom 12.09.1963 und insbesondere dem Zusatzprotokoll zu diesem völkerrechtlichen Vertrag vom 23.11.1970 sowie den hierzu ergangenen Assoziationsratsbeschlüssen, mit denen die Türkei auf die EWG/EG-Mitgliedschaft vorbereitet werden sollte.

Es sind folgende Urteile des EuGH mit einbezogen:

    1. EuGH-Urteil vom 11.05.2000 („Savas“) zu Art 41 I des Zusatzprotokolls (ZP) zum Asso-ziationsvertrag zwischen EWG und Türkei
    2. EuGH-Urteil vom 21.10.2003 („Abatay/Sahin“) zur Dienstleistungsfreizügigkeit türki-scher Fuhrunternehmer
    3. EuGH-Urteil vom 20.09.2007 („Tum/Dari“) zur Frage der Anwendbarkeit des Art. 41 I ZP in Fällen der Beantragung von Einreiseerlaubnissen
    4. EuGH-Urteil vom 19.02.2009 („Soysal“) zur Frage der Auswirkung des Art. 41 I ZP auf die Visumpflicht von Dienstleistungserbringern
    5. EuGH-Urteil vom 09.12.2010 („Toprak“) zur dynamischen Auslegung des Art. 41 I ZP
    6. VG München – Urteil vom 09.02.2011 – M 23 K 10.1983 zur visumfreier Einreise türki-scher Touristen.
    7. OVG Berlin-Brandenburg - Beschluss vom 13. April 2011 - OVG 12 B 46.09 – zur Vorlage an den EuGH betreffend der passiven Dienstleistungsfreiheit.

    Anlage zum Dokument: Länderrundschreiben BMI vom 06.05.2009

      Stand: 21.04.2011

      Kommentierter Überblick zu den Änderungen aufgrund der Verordnung (EG) Nr. 810/2009 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 13. Juli 2009 über einen Visakodex der Gemeinschaft (Visakodex) (ABl.EU L 243/1 vom 15.09.2009).

      Der Visakodex hat als Verordnung der Europäischen Union Gesetzescharakter und gilt seit  5. April 2010 unmittelbar in allen Anwenderstaaten.

      Der Visakodex gilt für alle Staaten der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraumes sowie für die Schweiz und für Liechtenstein (mit dem Beitritt zum Schengenraum) sowie die verbleibenden neuen Beitrittsstaaten Rumänien, Bulgarien und Zypern (nach Vollanwendung des Schengen-Besitzstandes), außer für das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland sowie Irland. Dänemark hat die Regelungen in nationales Recht umsetzt.

      Der Visakodex  löste im Rahmen der Visumpolitik der Europäischen Union zur Aufstellung eines gemeinsamen Besitzstandes an Rechtsvorschriften, insbesondere durch Konsolidierung und Weiterentwicklung der bisherigen Bestimmungen auf diesem Gebiet, insbesondere Art. 9-17 SDÜ und die Gemeinsame Konsularische Instruktion (GKI) ab.

      Dem Dokument sind in der Anlage der Visakodex und das Handbuch zum Visakodex, die ergänzende VO (EU) Nr. 265/2010 sowie die GKI (2005) beigefügt (bitte über die "Büroklammer" im Reader öffnen).

      Stand der Kommentierung: 20.04.2012.

      Zu den rechtlichen Voraussetzungen der Beantragung eines Visums zum Ehegattennachzug nach der Einreise und zu den Bedingungen der Inanspruchnahme des abgeleiteten Freizügigkeitsrechts einer in Dänemark geschlossenen Ehe.

      Mit einem Gastbeitrag von RA Thomas Oberhäuser, Ulm

      Die Kommentierung bezieht sich auf folgende Entscheidungen:

      • BVerwG – 1 C 17.09 - U. v. 16.11.2010, - 1 C 23.09 - U. v. 11.01.2011 -; U. v. 22.06.2011 - 1 C 11/10
      • VGH Baden-Württemberg - 13 S 389/06 - Beschl. v. 30.03.2006;
        11 S 1041/08 - Beschl. v. 08.07.2008, - 13 S 1975/09 - Beschl. v. 16.09.2009;
        - 11 S 2181/09 - Beschl. v. 25.01.2010
      • OVG NRW - 18 B 1682/06 - Beschl. v. 06.09.2006; 18 B 1516/08 - Beschl. v. 02.11.2009; - 18 B 1662/10 - B. v. 06.01.2011
      • VG Stuttgart - 8 K 74/09 - Beschl. v. 25.02.2009
      • VGH Bayern - 19 C 08.3068 - Beschl. v. 23.12.2008; - 10 CS 09.853 -
        Beschl. v. 18.05.2009; - 10 CS 09.1926 - Beschl. v. 17.09.2009; - 19 CS 09.1405 - Beschl. v. 29.09.2009; - 10 CS 09.2705 - Beschl. v. 12.01.2010
      • OVG Mecklenburg-Vorpommern - 2 M 93/09 - Beschl. v. 22.07.2009
      • VG Düsseldorf - 27 L 2043/08 - Beschl. v. 10.09.2009
      • VG Ansbach - AN 19 K 09.00981 - Beschl. v. 20.10.2009
      • VG Freiburg - 3 K 2052/09 - Beschl. v. 20.11.2009
      • OVG Berlin-Brandenburg - 2 B 19.08 - Beschl. v. 16.07.2009; - 3 M 80.09 -
        Beschl. v. 20.11.2009
      • VG Saarland - 10 L 2059/09 - Beschl. v. 20.01.2010; - 10 L 153/10 - Beschl. v. 26.02.2010
      • VG Darmstadt - 5 L 557/09.DA (2) - Beschl. v. 23.10.2009; - 5 L 492/10.DA - Beschl. v. 06.10.2010
      • VGH Hessen - 3 B 2948/09 - Beschl. v. 22.01.2010
      • VG Bremen -  4 V 1516/09 - Beschl. v. 13.10.2009
      • OVG Lüneburg - 13 ME 131/08 - Beschl. v. 28.08.2008; - 13 ME 3/10 - Beschl. v. 01.03.2010;
        - 8 ME 221/10 - Beschl. v. 19.10.2010
      • OVG Bremen - 1 B 552/08 - Beschl. v. 26.06.2009; - 1 B 50/10 - Beschl. v. 26.04.2010; - 1 B 127/10 - Beschl. v. 01.07.2010
      • VG Bayreuth, - B 1 S 11.559 - B. v. 09.09.2011; - B 1 S 11.527 - B. v. 14.09.2011

      Stand: 26.02.2012

      Der Beitrag gibt einen kurzen Überblick zu Aufbau, Zuständigkeit und Organisation des Gerichtshofes.

      Die Abhandlung berücksichtigt den Vertrag von Lissabon.
      Es wird dabei auf das Verfahren vor dem Gerichtshof und die Bindungswirkung von Urteilen des Gerichtshofes eingegangen.

      Überarbeitungsstand: 27.04.2011

      Rückkehrfälle und Reiserechte aus grenzpolizeilicher und aufenthaltsrechtlicher Sicht

      Der Beitrag geht auf die grundsätzliche Bedeutung des Freizügigkeitsrechtes nach dem AEUV (vormals EGV) ein. Im Kern wird die Bedeutung der Unionsbürgerschaft im Lichte der aktuellen Rechtssprechung behandelt und auf die so genannten Rückkehrfälle sowie auf die Reiserechte für drittstaatsangehörigen Familienmitgliedern von EU-Bürgern eingegangen.

      Überarbeiteter Aufsatz von Holger Winkelmann
      (ursprünglich veröffentlicht in InfAuslR 2/2009, S. 45-49)

      Redaktionell bearbeitet am 20.01.2010:
      Die offizielle Abkürzung für den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union ist "AEUV".

      Auswirkungen der Soysal-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs auf das Visumverfahren türkischer Staatsangehöriger

      Am 12. September 1963 wurde das Assoziierungsabkommen zwischen der Europäi-schen Wirtschaftsgemeinschaft (heute: EG) und der Türkei geschlossen und mit Gesetz vom 13. Mai 1964 verkündet. Das Abkommen und das Zusatzprotokoll vom 23. November 1970 verfolgen das langfristige Ziel, die Türkei über eine verstärkte Koordinierung der Wirtschaftspolitik und die Errichtung einer Zollunion (seit 1. Januar 1996) auf einen Beitritt zur Europäischen Union vorzubereiten.
      Fortgeltung einer Ausweisung trotz Erteilung einer Aufenthaltsbefugnis/Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG?

      Hartz IV und Zuwanderungsgesetz - Reformflut für arbeitslose Migranten

      Daniel M. Naujoks

      Integration ausländischer Familien – Was versteht eigentlich der deutsche Gesetzgeber darunter?

      Überarbeiteter Vortrag bei der Tagung des Graduiertenkollegs „Migration im modernen Europa“ des IMIS Osnabrück zum Thema „Grenzen der Gesellschaft am 10. Juni 2004 in Osnabrück
      Prof. Dr. Günter Renner