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Sonstige Nachrichten

Türkischstämmige Grünen-Abgeordnete Ekin Deligöz unter Polizeischutz

Ekin Deligöz, türkischstämmige Grünen-Abgeordnete, hat muslimische Frauen aufgerufen, das Kopftuch abzulegen. Seither sieht sie sich einer Hetzkampagne ausgesetzt. Weil die Politikerin das Tragen von Kopftüchern kritisierte, erhält sie Morddrohungen und eine Welle von Schmäh- und Drohbriefen.

 

Türkische Tageszeitung polemisiert gegen Kopftuchdiskussion

Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland und die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) kritisierten den Appell Deutsch-Türkischer Politiker an muslimische Frauen, als Zeichen ihrer Integrationsbereitschaft das Kopftuch abzulegen. Dies sei „ ein Versuch der Bevormundung der muslimischen Frauen “, sagte der Ratsvorsitzende Ali Kizilkaya. Der Islam könne nicht über Assimilation integriert werden. Integration bedeute vielmehr, „dass man auch die Identität bewahren darf und soll“, so Kizilkaya.

Deutsch-Türken fordern: Legt das Kopftuch ab

Musliminnen in Deutschland sollten nach Ansicht einiger türkischstämmiger Politiker als Zeichen ihrer Bereitschaft zur Integration auf das Kopftuch verzichten. Deutsch-türkische Politiker haben die muslimischen Frauen in Deutschland aufgefordert, als Zeichen ihrer Integrations-Bereitschaft das Kopftuch abzulegen.

Rote Karte für Rassismus im Fußball

Rote Karte für Rassismus im Fußball: DFB und DFL kämpfen im Rahmen einer europäischen Aktionswoche am kommenden Wochenende aktiv gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung in den Stadien. Auch in diesem Jahr vereint die europaweite Aktionswoche gegen Rassismus und Diskriminierung des Netzwerks "Football Against Racism in Europe" (FARE) in Kooperation mit der Europäischen Fußball-Union (UEFA) eine riesige Anzahl von Antirassismus-Aktivitäten.

Hamburger Schulkongress: Zu wenig integrierte Türken

Mit diesen Worten betitelt die MILLIYET ihren Bericht über den Hamburger Schulkongress, bei dem die bekannte türkischstämmige Soziologin und Schriftstellerin Necla Kelek erneut ihre These bekräftigte, dass Zwangsehen und Gewalt in der Ehe zur gängigen Praxis innerhalb türkischer und arabischer Familien gehörten. Überraschend ihre vorgestellten Zahlen, wonach von den in Deutschland lebenden 2,5 Millionen Türken nur 2,6 Prozent völlig in die deutsche Gesellschaft integriert seien. Auf die Zusammensetzung und das Zustandekommen dieser Zahl geht aber die Zeitung nicht näher ein.

Quelle:
Deutsch-Türkische Medienagentur
Ali Yumuşak
Kurfürstendamm 161
10709 Berlin
Tel: +49 (30) 892 4932
Fax:+49 (30) 890 40 788
http://www.europress.de/

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