Höchst erfreut zeigt sich die HÜRRIYET heute über ihre Nominierung für den als Oscar der PR-Branche geltenden Golden World Award der International Public Relations Association (IPRA). Weiterlesen ...
Das staatliche Religionsamt der Türkei (Diyanet) will offenbar eine Fatwa gegen Zwangsehen erlassen. In dem islamischen Rechtsgutachten würden Zwangsehen als Sünde und unislamisch gebrandmarkt, berichtete die Zeitung «Hürriyet» am Montag.
Erfreut zeigt sich die liberal-islamische TÜRKIYE über Aussagen der türkischen Wissenschaftlerin Yasemin Karakasoglu über türkische Eltern in Deutschland. Nach einer Umfrage des Zentrums für Türkeistudien strebten mehr als drei Viertel der türkischstämmigen Eltern für ihre Kinder das Abitur an. Unklarheiten gebe es dabei aber über die Organisationsform der Schulen, da das türkische Schulsystem keine Aufteilung der Schulformen kennt. Auch seien die meist schlecht gebildeten Eltern nicht in der Lage, ihre Kinder in Bildungsfragen genügend zu unterstützen, so Karakasoglu.
Die Türkisch-Europäische Union (ETU) will einen unkommentierten Bericht der SABAH zufolge, die Türkei vor dem Türkischen Verfassungsgericht und vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte auf Ermöglichung der Wahlmöglichkeiten für im Ausland lebende türkische Staatsbürger verklagen. Trotz 2,5 Millionen Auslandstürken habe die türkische Regierung nichts unternommen, um das in der Verfassung verbürgte Recht der Wahlmöglichkeit im Ausland zu gewährleisten. Da weder die Briefwahl noch die Wahl in türkischen Konsulaten ermöglicht werde, habe man sich dazu entschlossen, vor das Gericht zu ziehen, wie es in einer Erklärung der ETU heißt.